Sonntag, 23. Oktober 2011

Kleinkinder an der Mattscheibe


Genau oben genanntes Problem gehen Kinderärzte in einem aktuellen Positionspapier in der Zeitschrift pediatrics an. Spezifisch geht es darin um die verschiedenen weitreichenden Einwirkungen von digitalen Medien im Fernsehen oder seit neuestem Tablets wie dem Apple iPad auf Kinder unter 2 Jahre. Dabei sehen die Ärzte vor allem diese Phase als besonders vulnerabel für "Störungsinterferenzen" der kindlichen Entwicklung durch o.g. Inhalte. So fördern oft aggressiv beworbene spezielle Softwarepakete für Kleinkinder nicht etwa die geistige Entwicklung der Kinder. Vielmehr gebe es dafür kaum Evidenz noch irgendwelche stichfesten wissenschaftlichen Befunde. Das sogenannte unstrukturierte Spielen mit Gegenständen fördere dagegen die Wahrnehmung der Kinder, sich mit sich selbst zu beschäftigen und umfangreiche motorische Fähigkeiten zu erlernen. Des weiteren ersetzen auch spezielle Lernprogramme nicht den Kontakt zu den Eltern, als essentiellen Lerninhalt in der Sprachentwicklung der Kinder. Vielmehr wirke der vermehrte Medienkonsum der Eltern negativ auf diese Entwicklung, da die Eltern täglich deutlich weniger Zeit mit dem Kind selbst verbringen.
Schlussendlich ist eindeutig eine Reduzierung der Zeitspanne, in der die Kinder sich alleine mit digitalen Medien beschäftigen, anstrebenswert und als beste "Software" immer noch die Kind-Eltern-Interaktion anzusehen.


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Donnerstag, 20. Oktober 2011

Lytro - Game just changed


Für Jahre war Fotografie eine aufregende Fahrt auf der Suche nach neuen Ufern. Dann wurde es eine öde Megapixeljagd. Erst seit einigen Jahren besann man sich wieder auf die alten Werte wie Bokeh und plötzlich war mit den Micro Four Third Standards und zuletzt mit Fujifilms Finepix X100 wieder einiges an Hype in der Fotowelt zu spüren. Zudem ist in 2011 ist Foto Sharing eines der großen Themen im Web und Seiten wie Facebook und Twitter sowie Hardware Hersteller rund um Smartphones richten immer mehr den Fokus in dieses breite Feld.
Und dann heißt es wie aus dem Nichts: Vorhang auf für Lytro. Eine bis dato vollkommen unbekannte Firma stellt ein eckiges fernglasartiges Alumuminiumrohr der Weltöffentlichkeit vor. Unscheinbar möchten viele meinen. Aber Lytro hat das Zeug dazu den lang erwarteten Paradigmenwechsel innerhalb des Mediums Fotografie zu vollziehen. 
Doch was ist Lytro? Nun einfach gesagt ist es auf den ersten Blick eine Digitalkamera mit innovativstem Design, welches zunächst starke Assoziationen zu Apple hervorruft. Doch was sich hinter dem ungewöhnlich geformten Objekt verbirgt ist atemberaubend. Mithilfe der sogenannten Light Field Technologie ist es möglich ein Bild augenblicklich zu knipsen und - im Nachhinein zu fokussieren. Ja das ist kein Rechtschreibfehler. Bilder in der Lytro Kamera müssen nicht fokussiert werden, da ein Datensatz eines gesamten "Licht Feldes" (die Gesamtheit einer in einer Szene aufgefangenen Lichteinstreuung) gespeichert wird. So kann man beim späteren Betrachten der Bilder den Fokus per Klick bzw. Touch neu setzen. Dies geschieht entweder auf dem winzigen Touchscreen der Lytro Kamera oder später auf dem Rechner in einer Software direkt aus dem Hause Lytro. Doch was beeindruckender ist: Im Web kann man die Magie hinter Light Field bereits jetzt ohne zusätzliche Software direkt im Browser austesten. Dabei wird klar, dass hier keine Spielerei am Werke ist, sondern ein Riesenschritt Richtung Zukunft des Webs unternommen wurde. 
Das Konsumieren der Bilder im Social Network oder in Nachrichtenartikeln als "betrachten" zu bezeichnen ist hiermit sicherlich obsolet. Vielmehr kann man von erfahren oder erleben sprechen. 
Lytro geht sogar noch einen Schritt weiter und zeigt auf der AsiaD Bühne (der ersten internationalen Konferenz von All Things Digital) die Möglichkeit in Zukunft 3D Bilder mit dem Datensatz zu realisieren (sog. Parallax-Technik).
All diese beeindruckende Technik gepaart mit einer totsicheren Anwendungsweise - die Lytro Kamera hat einen An-/Ausschaltknopf und einen Auslöser, sowie einen Slider für den optischen (!!!) Zoom und einen kleinen Touchscreen zum Navigieren der Bilder - gibt es schon jetzt zur Vorbestellung in den Vereinigten Staaten von A. Erhältlich wird die Kamera voraussichtlich im ersten Quartal 2012. Der Preis? 399$ für eine 8 Gb (350 Bilder) Version und 499$ (750 Bilder) für 16 Gb. Ein kleiner Preis für Magie.



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Dienstag, 18. Oktober 2011

Chrome OS - Googles Vernachlässigter


Seit 2009 hat sich nicht sonderlich viel in der Chrome OS Schublade getan. Googles "Betriebssystem" sollte nach einer Testphase mit dem Cr-48 Netbook eigentlich so richtig ins Rollen kommen. Doch während der Chrome Browser sich immer weiter größerer Beliebtheit erfreut, fristet Chrome OS mehr oder minder noch ein Beta-Dasein. Doch das müsste eigentlich nicht sein, denn die Idee hinter Chrome OS - hochsichere auf das Minimum reduzierte Software - könnte mit der Evolution des "Cloud-Computing" einen großen Anteil an der Zukunft des Personal Computer beitragen.
Denn immer mehr Menschen durchstreifen auf der Suche nach neuem Konsumgut die Weiten der digitalen Wolkenstädte. Facebook, Google, Twitter - nur einige Namen, die sich und ihre monopolistischen Rollen fest im digitalen Zeitalter verankert haben. Die angebotenen Dienste werden meist über den Browser verwendet, dem Killer-App des 21 Jahrhunderts.
Doch was fehlt Chrome OS noch, damit es von uns und anderen angenommen wird? Nun es könnten so einfache Dinge sein:

  • Symbiose mit Android: Denn der grüne Zwerg werkelt bereits in unzählbaren Smartphones (einem Markt der "gerüchterweise" explodieren könnte). Diese Marktdominanz kann zur Unterstützung und Verbreitung von Chrom OS genutzt werden. Motorola hat es etwa schon mit dem Atrix vorgemacht: Ein Superphone dass sich, sollte man es benötigen, einfach an einen Laptop-Dock einstecken lässt und so zum Notebookersatz wird, komplett mit Firefox-Browser. Warum soll so etwas dann nicht direkt in Chrome OS booten? Einer der schnellsten Browser der Welt gepaart mit der Mobilität eines Smartphones auf einem wesentlich größeren Bildschirm und mächtiger Batterielaufzeit - durchaus ein Anfang, der aber durchaus an das traurige Ende des Palm Foleo erinnert. Zusätzlich sollte Google als noch unbedingt einzelne "Core-Apps" wie Email oder Kalender (für manche auch Angry Birds) nativ im Betriebssystem unterstützen (Sprichwort: Offline-Betrieb). Voilà - alles was Ottonormal-early-adopter braucht.
  • Symbiose mit ARM: Warum Intel Atom (x86) Prozessoren für die schicken dünnen Geräte nehmen, wenn der Markt bald nicht mehr vorhanden sein wird? Microsoft hat es erkannt und werkelt an der ARM-Unterstützung für Windows 8, damit Tablets nicht schwere Intel-Flagschiffe (Intel "Ivy Bridge") fassen müssen. Google sollte hier unbedingt umdenken. Die nahe Zukunft würde mit solchen Boliden wie Nvidias Vierkern "Kal-El" (oder die nächste Generation "Wayne") aufwarten, die genug Power für das moderne Web haben. Gepaart mit schnellem RAM und einer kleinen schnellen SSD wären dem Chrome OS im Netz keine Grenzen gesetzt - man denke an 1080p HD Videos im Flash-Format. Toller Nebeneffekt: Wahnsinns-Batterielaufzeit und günstigeres Verhältnis zwischen Preis und "gefühlter" Performance.
Meiner Meinung nach spiegeln beide Varianten - Lapdock bzw. Smartbook - Googles Möglichkeit Chrome OS aus dem Nischendasein in die Umwelt des modernen Konsumenten zu bringen. Mit einem vernünftigen Straßenpreis für die Endgeräte könnte sich Google nach den bereits investierten Anstrengung zur Entwicklung des Betriebssystem endlich auch mal ein wenig Profit aus dem Projekt erarbeiten.

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Sonntag, 9. Oktober 2011

Battle Royale - Ice Cream Sandwich


Die Tech-Welt scheint derzeit in Ungewissheit zu schwelgen. Tage nach dem Ableben von Steve Jobs, dem ehemaligen CEO (Chief Executive Officer) und einer der Gründerväter von Apple, scheinen sich die meisten Journalisten und Analysten zu fragen: Wo gehts jetzt hin? Eigentlich wollten am kommenden Dienstag Google und Samsung die Antwort auf diese Frage geben. Aus ihrem bereits im Vorfeld heiß erwarteten "Unpacked" Event der "etwas Großes" verspricht, scheint vorerst aber nichts zu werden. Aus Respekt vor dem scheidenden Apple Chef wurde die Aktion abgeblasen und auf einen späteren Zeitpunkt im Herbst verschoben. Doch was wäre die Antwort gewesen die der Online-Riese und sein Hardware-Partner präsentiert hätten?
Ein geleaktes Video und mehrere Bilder zeigen bereits seit einigen Tagen den Kurs Googles für das restliche Jahr 2011 und die kommenden Monate in 2012. Wie erwartet tut Big G alles um das User Interface in der kommenden Version von Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) zwischen Tablet-/Smartphone-Welt zu fusionieren. Einheitlich soll nun das äußere Kleid des Kernels sein, mit viel Detailliebe für sanfte Animationen und schnelle Programmstarts. Drüber hinaus ist aber noch nicht viel weiteres bekannt. Das Nexus Galaxy, wie es gerüchteweise heißen soll, verspricht Hardware vom feinsten. Ein großes 4,5+ Zoll Super AMOLED Display und Dual-Core scheinen schon sicher. Auch sicher scheint Googles Vorhaben Buttons auf zukünftigen Geräten zu streichen, um komplett auf Software-Knöpfe zu setzen, wie in der aktuellen Tablet-Version von Android (Honeycomb 3.2).
Will Google aber überzeugen muss jedoch noch weitaus mehr auf Softwareseite hinzukommen. Noch hüllt sich El Goog in einen Schleier des Schweigens. Wünschenswert wäre aber auf Sicht der User vieles.
Wie wäre es mit einer Einführung des Google Music Cloud Service? Statt 1000 Songs in der Hosentasche, 1000 umsonst in der Cloud? Das wärs.
Was würde uns GDrive für Möglichkeiten eröffnen? Kollaboratives Arbeiten?
Und wo steht die tiefe Implementation von Google+? Wer tut denn heutzutage denn nicht gerne alles sharen?
Und wir sprechen hier nur von den ganz offensichtlichen Sachen. Was Google in seiner Alchemistenküche noch so parat hat wissen wir wohl erst "when it's done".


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Dienstag, 4. Oktober 2011

Big Apple begeistert, big Apple enttäuscht


Und nun war es endlich soweit, der Vorhang war gelüftet, die Gadgets lagen bereit. Heute um 10.00 Uhr kalifornischer Zeit stellte der frischgebackene CEO (Chief Executive Officer) Tim Cook und seine Konsorten die neue Produktpalette Apples vor. Wobei man nur bedingt von neu sprechen konnte. Zunächst einmal wurde der Preis des iPod Nanos gesenkt und durch einige neue Designs für Uhren der Tatsache Tribut gezollt, dass das kleine Gerätchen auch mal als Armbandzeitmessgerät hin und wieder fungiert. Als nächstes stand das iPod Touch auf dem Plan, das ebenfalls unters Preismesser kam und nun auch in weiß erhältlich sein wird. Interessanterweise wurde erneut kein einziges Wort über das iPod Classic verloren, was in den nächsten Monaten wohl einen langsamen Tod erleiden wird.
Und dann war es nach einer kurzen Wiederholung zu den Neuigkeiten, die iOS 5 (welches am 12 Oktober für die aktuellen Geräte verfügbar sein soll) liefern wird, auch schon soweit: das neue iPhone. 
Es ist wie schon im Vorfeld wild spekuliert eine "S"-Version des iPhone 4 geworden, mit demselben Design wie das CDMA Gerät, welches Verizon Anfang diesen Jahres vorstellte. Ähnlich wie beim 3GS steht beim neuen ("alten") iPhone v.a. Geschwindigkeit auf dem Speiseplan. Und so mampft es sich v.a. für Hardcore-Gamer (gibts sowas für eine mobile Plattform?) und Grafik-Fetischisten am schmackhaftesten. Als Vorspeise gab es dann auch prompt Inifinty Blade 2, welches als Vorzeigespiel für das neue iPhone 4S herhalten musste und bombastische Grafik garantiert. Passend zum Graifschmankerl gab es noch eine neue 8-Megapixel Kamera die, wer hätte es gedacht, besonders schnell Photos aufnehmen kann. 1080p Video darf bei einem Dual Core (hier der A5-Chip, ähnlich wie im iPad) natürlich neben Mirroring auf großen Fernsehbildschirmen (dürfte wieder für Spieler interessant sein) ebenfalls nicht fehlen. Dazu spendiert Apple eine neue Antennentechnologie, welche das iPhone zum "World Phone" (CDMA und UMTS Unterstützung) macht und nebenbei auch noch HSDPA mit bis zu 14 Mb/s ermöglicht. LTE bleibt wie erwartet zunächst außen vor.
Doch was bleibt dem neuen iPhone 4S, um einen Must-have-Effekt zu erzielen? Nun das einzig hervorstechende Merkmal welches Ottonormalverbraucher dazu verleiten könnte (oder müsste) ist mit ziemlicher Sicherheit Siri. Wie schon fest angenommen stellt Siri eine Art "Voice-Control" auf Steroid dar, welches simpel gesprochen als eine gestenlose sprachenbasierte Informationsbeschaffungsmöglichkeit für den Smartphone-Nutzer von heute bezeichnet werden kann. Verbunden u.a. mit Yelp und Wolfram soll Siri eine natürliche Kommunikation zwischen Maschine (bzw. Web) und dem Nutzer ermöglichen, und tatsächlich präsentiert sich das neue Feature mit erstaunlicher Präzision beim direkten Gespräch mit dem Nutzer. Termine und Erinnerungen werden wie von Zauberhand nach nur wenigen Worten angelegt. Es wird nach Definitionen und dem Wetter Ausschau gehalten. Und natürlich kann man auch seine Emails in Zukunft diktieren.
Doch so faszinierend es auch sein mag mit seinem Gerät zu sprechen - nimmt man etwa nur Definitionen und Faktenwissen, könnte die Google App für iOS vieles schon heute ganz gut mit Spracheninput vom Nutzer umsetzen. Und ob man nun mit dem Gerät redet und auf diese Weise das aktuelle Wetter erfährt oder ihm einfache Anforderungen wie "Wetter in Obergraßheim" zukommen lässt, dürfte vielleicht nicht allen diskussionswürdig erscheinen. Eine ganz andere Welt ist Siris implementierte künstliche Intelligenz, die etwa mit dem Kalender und den Erinnerungen verknüpft ist. So überprüft es etwa Termine zu einem bestimmten Zeitpunkt, wenn etwa aufgrund einer Einladung aus einer Email oder SMS eine neue Verabredung entstehen könnte. Wie schlau Siri dann schlussendlich ist, lässt sich allein von den Demos bis jetzt noch nicht 100% sagen. Denn von der großartigen Funktion mal ein wenig abgesehen, wird Siri in den ersten Wochen (vielleicht sogar Monaten) zunächst als Beta Version in iOS 5 laufen, mit Unterstützung für Englisch, Französisch und Deutsch.
Daher werden einige iPhone 4 Nutzer noch ein wenig damit hadern und Siri als vorläufige Spielerei abtun. Andererseits ist dem neuen iPhone mehr als sicher der Erfolg zugesprochen, alleine wenn man die kaufwilligen iPhone 3GS bzw. iPhone 3G Nutzer zählt. Das neue iPhone ist wieder einmal das beste iPhone aller Zeiten. Nur wie lange?

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Montag, 3. Oktober 2011

Warum und Wie Google iOS ausreizen sollte?


Das große G und der große Apfel hatten schon bessere Tage zusammen. Während Googles Androiden sich vermehren als gäbe es keinen Morgen, zucken Apple und sein iPhone nur müde mit der Schulter. Denn unter dem Strich ist die flache Flunder aus Cupertino der reinste Geldsegen. Mit Android mag Google die Spalte zum mobilen Werbemarkt weit offen haben, aber so richtig direktes Geld lässt sich mit dem grünen Kernel nicht wirklich machen. Was also tun, wenn der Konkurrent einen florierenden Hardwarehandel betreibt?
Nun schaue man sich doch einfach mal Amazon an: Seit einiger Zeit wird deutlich, dass die Multi-Plattform-Strategie die Amazon in seinem digitalen Online-Laden anpeilt ("Kindle überall" Strategie), anfängt dicke Früchte zu tragen. Die Möglichkeit verschiedenste Hardware mit gleichem Content zu füllen, gibt Konsumenten die Sicherheit nie einen Doppelkauf tätigen zu müssen und senkt auf scheinbar magische Weise die Kaufschwelle. Und genau hier könnte Google durchaus ansetzen und zwar direkt im Lager des Feindes.
Schauen wir auf das Portfolio Googles, blicken wir auf ein Sammelsurium unterschiedlichster Dienste, manche lukrativ, manche weniger. Zielführend für den Erfolg ist eine Mischung aus Features, die Nutzer dazu verleitet in einem bestimmten System zu bleiben und gleichzeitig Ihnen genug Freiraum ermöglicht um ganz neue Dinge darin auszuprobieren. Aktuellstes Beispiel ist Google+, als eine Art Mitmisch-Lösung gegen Facebook, mit einem großen Potential für Google endlich auch persönlichere Daten vom Nutzer zu erhalten und Online Profile für Werbezwecke zu nutzen. Dazu braucht es aber eine fleißige Stammkundschaft, die tagtäglich diesen und andere Dienste nutzt. Auf einen Griff in die Hosentasche zum Smartphone sollte dementsprechend idealerweise auch ein Besuch bei Google folgen, was die immense Wichtigkeit des "Mobile" Segmentes nur umso stärker unterstreicht.
Was Google fehlt ist eine engere Implementation seiner Dienste. Man stelle sich also vor auf dem aktuellen iPhone laufe eine Google App. Fernab von Safari (sprich eine Nativ-Software) sollte diese folgende Dinge beherrschen:

  • Google+: Und zwar das komplette Paket - Hangout, Circles, etc. etc. Der Nutzer nutzt hier ein schlichtes Social Network mit Videochat und Kurznachrichten, ließt Updates und Empfehlungen seiner "Kreise" und teilt seine mit Filtern und "Tilt Shift" bearbeiteten in-app aufgenommenen Bilder, die auch noch an Picasa angebunden sind. Picasa erlaubt gleichzeitig Geotag gestützte Slideshows vom letzten Urlaub, während Youtube die dazugehörigen Videos liefert.
  • News: Eine Mischung aus Google Reader und redaktionell zusammengestellter "Editorial-Edition" von Google News. Dazu Design und Funktionalität wie Flipboard / Zite auf dem iPad bzw. feedly / Slide Reader auf dem iPhone. Und warum nicht? Einen zentralen Instapaper-Klon (namentlich vielleicht "Google Columns") zum markieren von interessanten Nachrichten, die man gerne später liest bzw. gleich mit seinen Kreisen teilt.
  • Cloud: Natürlich und vielleicht sogar das wichtigste Feature. Mit einer neuen Version des Google Drive zum kollaborativen Arbeiten an Dokumenten etc. lässt sich Markieren, Editieren und Anmerken. Mit der Musik-Cloud lassen sich gleichzeitig gerade gehörte Lieder persönlich empfehlen - und gleich Werbung für ähnliche Titel per automatisierter Empfehlungsliste schalten. Und was spricht gegen eine tiefe Implementierung von Streaming-Diensten, um gegen die Spotify-Facebook-Allianz anzustinken?
  • Suche: Googles Mantra. Am besten eine universelle Suche mit Köpfchen. Ein Nutzer startet die App und gibt in die Suchleiste seinen Suchbegriff ein. In vielen Fällen dürfte dieser Nutzer zunächst in seinem näheren Kontext (Freunde, gespeicherte Artikel, Songs, Dokumente) suchen. Für den Rest des Webs sollte ein einfacher Slider innerhalb der App in die Websuche überleiten. Und für die ganz Faulen: Sprachsuche.
Doch was könnte Google mit so einer Monster-App erreichen? Nun es wäre ein Gesamtpaket was einige Menschen sicherlich überfordert. Nichtsdestotrotz ist es durch einen solchen Software-Kraftakt möglich dem vorgeschobenen Apple-Riegel eine ganze Ladung Überheblichkeit abzuknöpfen. Wichtig ist ein solches Vorgehen v.a. in einem Zeitalter, wo  native Software das oberste Glied der Nahrungskette darstellen und Web-Applications v.a. im mobilen Bereich noch nicht Fuß fassen konnten. Die Schwierigkeit liegt dabei jedoch in der nahtlosen Implementierung der Dienste die Nutzer heute schon exzessiv nutzen, mit den noch unbekannteren Neuerungen die Google zu bieten hat. Wäre eine solche App erfolgreich hätte Google mitten im Lager des Feindes eine Schneise geschlagen, aus der Profit direkt aus Apples zentralem Geschäft abgezapft werden könnte. Mehr treue Nutzer der Google Dienste bedeuten auch mehr Profit für Google, ganz unabhängig welche Hardware diese Benutzen. Metaphorisch könnte man davon sprechen, wie das große G die Apfelbretter als Sprungbretter in einen Topf voller Geld zweckentfremdet.

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Montag, 26. September 2011

Amazons Flunder


Am Mittwoch ist es soweit. Amazon stellt seine Antwort auf das marktbeherschende iPad vor. Techcrunch hatte letzte Woche bereits von der Existenz des Amazon Kindle (Tablet) berichtet und zumindest hardwareseitig bleibt es evtl. hinter einigen Erwartungen zurück. 7 Zoll soll das kapazitive Touchscreen messen. Bei einem Preis von ca. 250$ erwarten die meisten jedoch sicherlich kein Dual-Core Monster.
Aber Amazon hat schon lange verstanden, dass dem iPad in seiner aktuellen Marktdominanz ein Angriff auf Augenhöhe nichts anhaben kann. Und die Hausaufgaben sind gemacht. Lange wurde dieser Start ins Post-PC-Zeitalter vorbereitet, denn Amazon hat sich vom Online-Verkaufsriesen zum Content-Verkaufsriesen gemausert, der außer Film (wichtig) und Musik (noch wichtiger), auch Apps (ganz ganz wichtig) für die Android Plattform anbietet. Nicht zu verwundern ist deshalb Techcrunchs Aussage über das Betriebssystem des Amazon Tablet: Android. Zwar wurden noch keine spezifischen Versionsnummern bekannt, aber Early Adopters dürften nicht überrascht sein, dass Amazon noch kein Ice Cream Sandwich (Android 4.0) vorstellen wird. Insgesamt macht es nach den Berichten und Gerüchten eher den Anschein, dass der Online-Riese einen ganz anderen Weg einschlägt als Google. Amazons Stärken liegen ganz klar in der Vermarktung der Produkte, die es sowieso schon für zahlreiche Plattformen (siehe Kindle App) anbietet. Was liegt also näher, dass gute alte Andriod für die "Werbung" dieser Produkte ordentlich aufzupolieren und Vertriebswege zu erschließen.
Denn ein Aspekt von Apples Erfolg liegt in seiner simplen Implementierung von Transaktionsmöglichkeiten mit Kreditkarte etc. Die Kaufschwelle des Käufers wird zudem durch ein riesiges Sortiment künstlich tief gehalten. Genau hier will Amazon sicherlich ansetzen. Die Auswahl ist gegeben und als sekundärer Hardwareanbieter macht Amazon anders als Samsung oder Motorola alles richtig: 250$ dürfte für viele Unentschiedene genau der Preis sein, wo die Schmerzgrenze noch erträglich weit weg erscheint. 
Und noch eins spricht für Amazons Erfolg: Der Kindle eReader machte vor was mit vernünftigem Vertrieb und Angebot, auch in einer von Tech-Bloggern totgesagten Nische noch möglich ist. Verdammnt. Morgen ist erst Dienstag.


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Sonntag, 25. September 2011

Facebooks große Wette


Die Zeichen stehen auf Expansion im Hause Zuckerberg und Co. Auf der diesjährigen f8 in der letzten Woche stellte der Gründer des größten Social Networks der Welt zwei neue große Neuerungen für Facebook vor: Erstens Timeline, eine Art Super-Tagebuch für alle Nutzer. Es ermöglicht die Unmengen an persönlichen Daten, welche seit Beginn der Facebook-Ära sich angesammelt haben und sich noch ansammeln werden, auf eine visuelle und vor allem komprimierte Art und Weise, wie auf einem Zeitstreifen zu betrachten. 
Zweitens stellte Zuckerberg zusammen mit CTO (Chief Technology Officer) Bret Taylor die kommende Vermarktungsstrategie von Facebook vor: Open Graph. Nicht weniger als eine massive Expansion in Richtung Media und Lifestyle, mit einem Hang zur Öffentlichkeitsarbeit, ist es geworden.
Denn "Open" steht hier nicht etwa für Open Source mit einem neuerlichen API (application programming interface) Segen für Entwickler. Nein, offen soll hier vor allem das Leben der Facebook Nutzer werden. So erweitern die Recken um Zuckerberg den Wortschatz von Facebook und fügen nun zahlreiche weitere Verben zum im Netz ubiquitären "gefällt" hinzu. Posts und Meldungen umfassen also nun etwa Musik (X hört gerade XY auf Spotify) oder Film (X schaut gerade XY auf Netflix) und sogar Kochen und Laufen werden nun penibel im Social Network notiert. 
Und das Beste? Apps die diese Mitteilungsschematas anbieten werden in Zukunft automatisch ohne Nachfrage an den Nutzer, Aktivitäten auf Facebook den Freunden oder sonst wem sichtbar machen. Gefragt wird nur noch ein einziges mal nach "Installation" der App. Um dem wahr gewordenen Alptraum der Spamflut Einhalt zu gebieten, werden diese Aktivitätsanzeigen der Nutzer, angenehm im Grenzbereich des normalen Blickfeldes platziert, nämlich rechts in einer langen Leiste. 
Schon jetzt dürften aber einige Nutzer und vor allem Datenschützer die Funktionen von Open Graph als gruselig ansehen. Schmackhaft wird dem Nutzer die neue Suppe aber durch eine Vielzahl an Partnerschaften gemacht. Im Hinblick auf Medien v.a. Musik und Film dürfte Facebook in den kommenden Monaten massiv aufstocken und sehr gut in der Gunst der Nutzer und natürlich dementsprechend auch der Medien-Anbieter aufgestellt sein. Spotify als erfolgreicher Dienstleister für Online-Musik (Facebook als LastFm auf Anabolika) und Netflix als Supporter für die heimische Glotze oder den PC (Facebook als TV-Ersatz) sind bereits fest an Bord. Was noch im Segment "News und Gossip" geschieht dürfte ebenso interessant sein (Facebook-Zeitung?!?). Es könnte also durchaus sein, dass sogar Apple (wo noch kein richtiger Streaming-Service für Musik in Ausblick ist) Federn lassen könnte.
Was Zuckerberg und seine Schergen noch so im Dunkeln werkeln, weiß noch niemand so richtig. Klar ist, dass Facebook die Kernpunkte für ein gesundes (oder eher "wirtschaftlich adipöses") Gedeihen schon lange verinnerlicht hat: Internet, Social, Mobile, Content.


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Samstag, 24. September 2011

SMART-TV - noch (lange?) nicht


Es war Anfang 2010. Die Welt stand Kopf und nach dem Avatar-Hype wollte jeder nur noch so schnell wie möglich Fernsehgeräte mit dem Qualitätsprädikat "3D" auf den Markt werfen. Es lies sich so ziemlich mit allem werben, Hauptsache man konnte diese zwei Zeichen irgendwo prägnant und groß einfügen.
Jetzt neigt sich 2011 dem Ende zu und das Getose um 3D hat sich ein wenig beruhigt. Trotzdem bleibt Fernsehen als Medium immer noch weit vorne in der Gunst der Konsumenten. Daher ist auch ein neues Mode-Wort in den letzten Monaten immer öfters zu finden: Smart-TV.
Anders als etwa auf den Geschwistermärkten "Smartphone" oder "Tablet" sieht hier die Mannschaftsaufstellung aber etwas anders aus. Apple ist ein solider Content-Gesellschafter, führt aber in Europa noch ein kleines Nischendasein und bietet keine Fernsehgeräte an (noch nicht). Google hat bis jetzt noch keinen Fuß auf europäischen Boden gewagt, nicht zuletzt wegen dem materialisierten Griff ins Klo namens Google-TV. Dieser Tatsache wird auch der Kauf von Motorola (großer TV-Box-Hersteller) in der nächsten Zukunft nichts viel anhaben können.
So bleiben die großen Fernsehgerätebauer Sony, Samsung, Panasonic, LG. Doch die begnügen sich damit den Markt mit immer größeren Flächen für einen 1080p Bildschirm und neuen Design-Wagnissen, die zwar schön anzuschauen sind, aber vordergründig nicht gerade den "Smart"-Aspekt abdecken, vollzustellen. Smart wird hier in Form von Internet-Konnektivität und den allseits beliebten Apps garantiert.
Unsereins lassen diese Features aber zunächst kalt. Warum? Der Browser ist langsam. Die Apps sind zu großen Anteilen nur Anhängsel, die nicht den Fernsehkonsum erweitern oder verbessern und sind daher eher ein fader Beigeschmack zu den hunderten Euros die man bezahlt.
Angry Birds hin oder her: "Smart" wird als Begriff hier deutlich überstrapaziert. Greift man aber mal tief in die imaginäre Wunschecke in unserem Unterbewusstsein und frägt sich dabei "Was wünsche ich mir beim Fernsehen zusätzlich dazu, was nicht gerade neben mir sitzt oder vor mir steht?" dann dürften einige Dinge sicherlich gleich auffallen.

  • Apps: die sinnvolle / hilfreiche Informationen zu allerlei Dingen liefern. Beispiel Sportübertragungen mit Live-Statistiken zu Spielern und parallele Ticker die einen interessieren könnten. Eine integrierte Fernsehzeitschrift? Warum denn nicht? Design wie Flipboard und Funktion wie eine alltägliche Fernsehzeitschrift mit zusätzlichen Funktionen wie Auto-Aufnahme etc. Sowas könnte man sogar als Premium-Paket den Leuten im Abo andrehen. Und die würden sich sogar freuen.
  • Apropos Aufnahmen: Was wünscht sich jeder Besitzer einer ollen Röhre? Er sucht sich seine Lieblingssendungen aus, die meist zu unmenschlichen Zeiten im Fernsehen ihr Dasein fristen und nimmt diese für den späteren Konsum auf. Und mit zukaufbaren Cloud-Diensten (Gigabytes vs. Euro) gibts dass auch noch "unendlich" erweiterbar. Ein quasi Record-Dropbox-Service.
  • Browser: einer der die Sanftheit eines Safari Mobile (siehe iPad) mit der Schnelligkeit und Leichtigkeit eines Chrome verbindet. Alles? Nein. Wie wärs mit einer Funktion, eine Sendung zu minimieren während man surft. Und was würde Google mit Youtube noch an Geld anscheffeln können, wenn diese letzte Schwelle zum Konsumenten auch noch überbrückt wird. Kreativität ist heute schon groß im Netz. Mit einem Millionen-Publikum welches zuschalten könnte, käme auch der Kultur noch eine Menge Gutes zu.
  • Funktionalität und UI: Ja richtig. User Interface. Das Fernsehen der Zukunft muss auf Basis eines Betriebssystems aufgebaut sein. Google hat hier mal einen Vorsprung erspielt, lahmt aber seitdem an der Entwicklung. So ne olle 299$ teure Settop-Box mit marginaler Funktionserweiterung und miesem Browser kauft niemand. Eine 99 Euronen teure Miniatur-Box oder gar ein in einem unglaublich flachen Fernseher bereits integrierten Mini-PC, mit allerlei Dingen die man auch schon auf seinem Smartphone liebt, würden jedoch sicherlich viele kaufen. Content, Content, Content beten schon die Marketing-Gurus vor. Richtig. Aber neben Masse wie sie im App Store von Apple zu finden ist, ist auch das simple Design der Benutzeroberfläche wichtig. Und die Steuerung dieser. Ein Smartphone als Fernbedienung? Ein alter Hut. Warum nicht Hardware wie die Microsoft Kinect verwenden, um eine intuitive Gestensteuerung für die Couch-Potatoes zu implementieren. Wisch nach rechts oder links für den Kanalwechsel. Wisch nach unten für Infos zum Programm und Einstellungen der Apps. Wisch nach oben um ins Hauptmenü des Betriebssystem zu kommen. Und als Krönung vielleicht noch Pinch-to-Zoom mit zwei Händen um etwa das laufende Programm zu minimieren.
Diese Punkte hören sich vielleicht heute unrealistisch an. Aber die Basis ist bereits seit Monaten gegeben und die Werkzeuge liegen noch nutzlos herum. Anstatt sich dem ewigen halbherzigen App-Hinzufügen-Und-Gut-Credo zu verschreiben, müssten sich kluge Menschen mal an die Verwirklichung einer Revolution im TV-Segment bemühen. Ein Windows-8-Phänomen für unsere gute alte Röhre.

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Samstag, 17. September 2011

No. 8 is awesome, kind of


This was quite a exciting week for the PC. The term just got redefined and stretched by it's dominant player, big big Microsoft. And just like the presentation at the D9 conference couple of months ago, this newest piece of software just looks awesome on screen, no matter where or what type of. The released developer review dashed through the interweb and eager early adopters are already testing it on notebooks. Microsoft's vision of a streamlined metro-styled (that's how the layout is called, just like on Windows Phone 7) everywhere PC-experience is shaping up to unify all thinkable use scenarios under one OS. And boy it looks more polished than the dominant iOS or Android on the oh-so-must-have tablets, with live updating tiles and fluid animations.
And what could possibly disturb this heavenly smoothness of OS? Well I tell you: The mechanics underneath Metro are still plain old Windows. Well a good thing? Halfway. Why? Windows is going to support the ARM architecture with SOCs (system-on-chip) like Nvidia's Kal-El and while x86 or x64 processors and the devices filled with these (tablets included) are going to support Apps currently running on Windows 7, ARM devices are left outside. In fact Microsoft's now confirmed and soon to be built in App Store is playing the dual lane game. There will be marks on Apps showing the eager users which are going to work only on ARM or only on x64/x86. This is the sacrifice you have to pay to gain both legions to join your train, that's true. But what's hiding behind the Metro-UI is just disturbing, because there is not much difference between a tablet with touch navigation and a 24 inch all-in-one PC if both are running Windows 8. 
Microsoft representatives even called the long lasting desktop is going to be an app for the future PC, which you can slide in from the side just like any other full screen app. That might be good on heavy-duty devices like laptops and desktops. But on a touchscreen it's just pure frustration. To put more gasoline into the fire, Microsoft is going to establish the already leaked (and much loled) ribbon scheme for the explorer, adding just more clutter and tiny icons into Windows.
While I have to admit that Windows 8 is still a work in progress and months from release, I'm already a bit disappointed. The Metro-UI is such a great thing to watch and certainly to use and it's going to be so cool on notebooks south of 15 inch. But imagining that a tablet with a desktop, an explorer and icons underneath my autorefreshing tiles, that look just like my Windows 7 PC today is not exhilarant at all. 
Of course there are already a lot of features not mentioned here like built-in cloud-software, which might be changing our daily PC-usage, but I think to gain users and compete with the behemoths Android and iOS, Windows 8 needs to address the most obvious thing first of all: User-Interface.



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